Global Object Manager
Viele Unternehmen mit komplexen SAP-Systemlandschaften klagen über mangelnde Transparenz in ihren Systemen. Über viele Jahre hinweg haben die Systeme eine Eigendynamik entwickelt, die nur noch schwer kontrollierbar und nachvollziehbar ist. Dies hat zur Folge, dass plötzlich Aufwände für Wartung, Pflege, Migration und Upgrades entstehen, die eigentlich vermieden werden können.
Ein weiterer Aspekt im Management heterogener Systeme ist die Harmonisierung zwischen Template- und Roll-out-Systemen, um Standard und Individualentwicklung im Gesamtverbund in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen und ausufernde Abweichungen, die wiederum zu unnötigem Aufwand führen, rechtzeitig zu erkennen und gegebenenfalls zu stoppen.
Dies sind nur zwei von zahlreichen Problemstellungen, bei denen Sie der Global Object Manager unterstützt, effizient Transparenz in Ihre Systeme zu bringen und nachhaltig dafür zu sorgen, dass diese Transparenz erhalten bleibt und Ihr IT-Budget für Wartung und Pflege geschont wird.
CIBER hat durch langjährige Erfahrung bei vielen nationalen und internationalen Implementierungen, Roll-outs und System-Konsolidierungen Input für eine Entwicklung zusammen getragen, die in dieser Form auf dem Markt einzigartig ist. Dank unserer hochintegrierten Tool Suite, dem Global Object Manager, wird durch sorgfältige Analyse, Bereinigung, Optimierung und dauerhafte Absicherung Ihrer Systeme sichergestellt, dass das Handling dieser Systeme nicht mehr einer Sisyphusarbeit gleicht, sondern effizient und budgetschonend abläuft.
Mehrwert made by CIBER.
Global Object Manager - Von der Analyse bis zum Monitoring
Der Global Object Manager ist modular aufgebaut. Im ersten Schritt empfehlen wir unseren Kunden die Durchführung eines Repository Snapshots. Damit ermitteln wir, welche Kundenobjekte überhaupt im Kundensystem existieren. Dies dient zur ersten Einschätzung wie die jeweilige Landschaft beschaffen ist und ob eine Bereinigung erforderlich ist.
Nicht selten finden wir einen erheblichen Prozentsatz von Programmen, Reports und anderen Objekten, die seit ihrer Entstehung nicht mehr verwendet wurden. Dieser unnötige Ballast wird in der Regel von Release zu Release mitgeschleift, ohne jemals benötigt zu werden.
Für die tatsächliche Bereinigung und Vorbereitung Ihrer Landschaft stellen wir Ihnen die Funktion Objektbearbeitungsliste zur Verfügung. Hier werden alle weiterführenden Analysen in Ihren Systemen vorgenommen und protokolliert. Dabei sind wir in der Lage, das derzeitige System und auch bereits die zukünftige Systemlandschaft bei den Analysen mit einzubinden.
Die Analysen umfassen folgenden Funktionsumfang:
- Nutzungsanalyse Transaktionen/Programme
- Inkonsistenprüfung (Objekte)
- Überprüfung genutzter SAP Funktionen im neuen Zielrelease
- Unicode-Verletzungen
- Lernfähiges Prüfregelwerk
- Objekteditoren direkt aus der Bearbeitungsliste
- Erzeugung von allen Statistiken für die Abschätzung des Umstellungaufwands
- Integration Transportwesen oder GOM CR Verfahren
Die Objektbearbeitungsliste erlaubt Ihnen zusätzlich das Massenlöschen von Objekten, schnelle Umklassifzierung von Objekten (Entwicklungsklasse) und den Upload von Kundeneigenen Bearbeitungslisten.
Für Kunden die einen Releasewechsel und/oder eine Unicodeumstellung planen, bieten wir noch eine automatische Modernisierung Ihres gesamten Source Code auf dem jeweiligen Zielreleasestand an. Auch diese Funktion ist integraler Bestandteil der Objektbearbeitungsliste.
Jegliche Änderungen oder Bearbeitungsschritte werden automatisch protokolliert und sind jederzeit wieder nachvollziehbar.
Umfangreiche Statistiken erlauben es Ihnen den Änderungsaufwand vor der tatsächlichen Realisierung einzuschätzen und zu bewerten.
Über ein Regelwerk lassen sich alle Objekte eines Systems verursachergerecht ordnen. Sie ermöglicht weiterhin, dass im Rahmen eines Roll-outs per Knopfdruck jederzeit die Differenzen zwischen Roll-out-System und Template angezeigt werden kann.
Change Request Management
Weiterhin stellt das Change Request Management sicher, dass die einmal hergestellte Ordnung in Ihren Systemen auch dauerhaft erhalten bleibt.
Im Change Request Management können über frei definierbare Kontrollinstanzen und eine frei definierbare Statusverwaltung beliebige Bearbeitungs- und Freigabeverfahren festgelegt werden. Zusätzlich halten wir eine flexible Workflow-Unterstützung bereit, um neue oder bestehende Workflowszenarien einzubinden.
Egal ob Sie Prozess-, Funktions-, Schulungs- oder andere Dokumentationen verwalten müssen, der GOM bietet hier ein hoch flexibles Verfahren für die Ablage und Verwaltung jeglicher Art von Dokumentation im Zusammenhang mit dem Change Request Verfahren. Hierbei werden auch GxP-konforme Verfahren angewandt und durch eine digitale Signatur unterstützt
Das Thema Transportwesen wurde erheblich erweitert und lässt bis heute bei unseren Kunden keine Wünsche offen:
- alle Transportaufträge werden immer in der richtigen Reihenfolge importiert
- Globales Objekt-Sperrkonzept
- Importprüfung auf „Überholer“
- beliebige Belieferung und Synchronisation von Systemen
- Objektexistenzprüfungen vor dem Import (Vermeidung von Runtime-Fehlern in der Produktion)
Das Change Request Management stellt digitale Signaturen (GxP- und SOX-Konformität) und ITIL-konforme (Service Delivery) Abwicklungen bereit.
Unsere Referenzen
- Wella AG, Darmstadt
- AstraZeneca GmbH, Plankstadt
- Salzgitter AG
- Boehringer Ingelheim
- Conti Tires
- EDEKA, Minden/Hannover
- Siemens AG Nürnberg
- DB Systems, Frankfurt
- REWE
- Flint Group
- Festo

